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Richtwerterhöhung für Zinshauserhaltung unumgänglich

Utl.: AK-Wahlkampf nicht am Rücken des privaten Immobilienmarktes austragen, Indexanpassung bei den Gebühren war AK egal

Aktuelle AK-Forderungen aufgrund des aktuellen Wahlkampfes nach einer Abschaffung der Befristungen oder die neuerliche Aussetzung der Indexanpassung des Richtwertes werden von der Fachgruppe der Immobilientreuhänder entschieden abgelehnt. Michael Pisecky, Obmann der der Fachgruppe Wien der Immobilientreuhänder in der Wirtschaftskammer Wien: “Die Erhaltung der Wiener Zinshäuser wird wie die meisten anderen Dinge des täglichen Lebens laufend teurer. Da die Mieten gesetzlich geregelt sind und die Kostensteigerungen erst später im Zuge einer allgemeinen Anpassung zu einem Stichtag erfolgen darf, bedeutet die dringend notwendige Anhebung des Richtwertes lediglich ein Nachrücken der Mieten für Kostensteigerungen, die bereits in den vergangenen Jahren durch die Vermieter vorfinanziert wurden!“

Auffällig bei den Forderungen von AK-Chef Kaske ist die Tatsache, dass die erst vor wenigen Wochen durchgeführte Gebührenanhebung durch Indexanpassung um 4,1% bei Wasser, Kanal und Müllentsorgung in Wien nicht kritisiert wurden.

Pisecky abschließend: „Bei der Richtwertanpassung geht es in Summe nicht um Neuvermietungen, sondern um ältere Verträge, die durch den in Wien seit Jahrzenten künstlich niedrig gehaltenen Richtwert längst auf ein realistisches Niveau angepasst werden müssen, da sie die Kosten keineswegs decken!“

11 Mar