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Mieten im sozialen Wohnbau für Gutverdiener anpassen

Soziale Durchmischung erwünscht - Mieter geförderter Wohnungen sollen bei steigendem Einkommen entsprechende Miete bezahlen - Günstige Sozialwohnungen für jene, die sie benötigen

Die Fachgruppe der Immobilientreuhänder in der Wiener Wirtschaftskammer erneuert in einer aktuellen Aussendung ihre Forderung nach einer laufenden Prüfung der Einkommenssituation bei geförderten Wohnungen. Michael Pisecky, Obmann der Fachgruppe: "Lebenslange staatlich geförderte günstige Mieten für Gutverdiener müssen der Vergangenheit angehören. Diese mit Steuergeld errichteten und erhaltenen Wohnungen sollen dem unmittelbaren Wohnbedürfnis dienen - und zwar für jene, die sie tatsächlich benötigen. Die Mieten für Gutverdiener sollen daher angepasst und die zusätzlichen Mittel für die Errichtung weiterer Wohnungen mit günstiger Miete verwendet werden."
Alleine in Wien gibt es 220.000 Gemeindewohnungen, bei denen nach Erstbezug nie wieder geprüft wurde, ob die durch öffentliche Mittel ermöglichte günstige Miete noch erforderlich ist. Die niedrige Miete soll dem höheren Einkommen angepasst werden, wodurch auch die soziale Durchmischung weiter gegeben ist.

29 Apr