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Bitte um Ihrer Meinung. Ein Verfügungsberechtigter (Sohn) einer älteren Dame hat einen Makler beauftragt ihre Wohnung zu verkaufen. Die Eigentümerin ist kurz danach verstorben und es gibt 2 Erben (der Sohn, der den Makler beauftragt hat, und die Tochter). Es liegt schon ein Kaufanbot mit dem vollen Preis vor, das der Sohn annehmen wollte. Aber die Tochter will die Wohnung nicht verkaufen. Damit kann der Sohn den Verkauf nicht weiter betreiben.  Im Alleinvermittlungsauftrag wurde vereinbart, dass auch dann eine Provision zusteht, wenn das Geschäft wieder treu und glauben deshalb nicht zu Stande kommt weil entgegen den bisherigen Behandlungsverlauf ohne beachtenswerten Grund kein Vertrag zu Stande kommt. Und noch dazu, dass er die Provision zu zahlen hat, falls er den Alleinvermittlungsauftrag vertragswidrig ohne wichtigen Grund vorzeitig auflöst.
 Ist die Erbschaft in dem Fall ein beachtenswerter Grund? Muss der Sohn in dem Fall die Provision an den Makler bezahlen?

Anna Stein
vor 31 Tagen